Schulleitungsstudie 2026

Die neue Cornelsen-Schulleitungsstudie 2026 „Zwischen Überlastung und Aufbruch“ zeigt einen Widerspruch, der die Bildungspolitik seit Jahren begleitet: Schulen sollen sich verändern, innovativer werden und zusätzliche Aufgaben übernehmen – gleichzeitig fehlen vielerorts Zeit, Personal und verlässliche Strukturen für genau diese Veränderungen.

Die Studie basiert auf einer bundesweiten Befragung von Schulleitungen. Die Zahlen zeichnen ein deutliches Bild: 94 Prozent berichten von stetig wachsenden Aufgaben ohne ausreichende Entlastung, 83 Prozent fühlen sich durch Bürokratie ausgebremst. Gleichzeitig sollen Schulleitungen Ganztag, Startchancen, Digitalisierung, Personalentwicklung und Schulentwicklung voranbringen – und nebenbei den täglichen Krisenmodus bewältigen.

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Dahinter steht eine grundsätzliche Frage: Wofür soll Schulleitung eigentlich Zeit haben?

Schulleitungen sollen heute Teams führen, Unterrichtsentwicklung organisieren, Eltern einbinden, Förderprogramme umsetzen und ihre Schulen strategisch weiterentwickeln. Zugleich wächst der Anteil administrativer Aufgaben. Die Folge: Gerade diejenigen, die Veränderung gestalten sollen, werden durch die Organisation dieser Veränderung gebunden.
Quelle: nes4teachers,de

 

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