Harro Rhenius

Beamtenpensionen – das aktuelle Reizthema

Gespräch mit  dem SPD-Fraktionsvorsitzen – Alterssicherung: Langfristig denken statt Strohfeuer zünden Die Sicherung der Altersversorgung wird derzeit heiß diskutiert. Der dbb-Bundesvorsitzende Volker Geyer wirbt dafür, sachlich zu bleiben.23. April 2026In einem Gespräch mit Matthias Miersch, MdB, Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion, am 23. April 2026 sprach Geyer den größten Streitpunkt an: „Eine der häufigsten Forderungen ist, dass Beamtinnen und Beamte auch in die Gesetzliche Rentenversicherung (GRV) einzahlen sollen. Diese Idee wird aber schnell zum Bumerang werden“, erklärte er. „Schließlich müssen aus diesen Kassen ja dann auch zusätzlich die Renten der Beamtinnen und Beamten finanziert werden. Nicht nur das: Obendrauf müssen die Bezüge der Beamtinnen und Beamten um die Beiträge zur Rentenversicherung erhöht werden. Auch die Arbeitgeber müssten dann Beiträge zahlen. Für den Steuerzahler wird das teurer. Für den Staat wird das teurer. Kurz: Das Ganze ist unbezahlbar. Eine Einbeziehung ist mit uns nicht zu machen.“ Der Austausch mit dem SPD-Fraktionsvorsitzenden sei eine wichtige Etappe in der Diskussion gewesen, so der dbb-Chef. Denn die Vorschläge, Beamtinnen und Beamte in die GRV miteinzubeziehen, seien in den letzten Wochen insbesondere vonseiten der SPD-Spitze gekommen. „Für viele ist das ein Reizthema, dennoch müssen wir die Diskussion sachlich und ohne verbale Ausfälle führen“, betonte Geyer.  „Wir erwarten von der Politik auch eine langfristige Alterssicherung für Arbeitnehmende. Statt Gruppen gegeneinander auszuspielen, müssen echte Lösungen in Form einer durchdachten und nachhaltigen Absicherung her“, unterstrich Geyer. „Kurzlebige Strohfeuer zu zünden und sich eines grobschlächtigen Populismus zu bedienen, bringen uns in der Sache dagegen nicht weiter.“  Geyer kritisiert Angriffe auf das Berufsbeamtentum Der dbb-Chef hob den besonderen Stellenwert des Berufsbeamtentums hervor: „Das Berufsbeamtentum steht für Stabilität und Verfassungstreue. Es ist in Zeiten des Arbeitskräftemangels ein Argument für Nachwuchskräfte, sich für den öffentlichen Dienst zu entscheiden. Zudem schwören die Kolleginnen und Kollegen alle einen Eid auf das Grundgesetz und verpflichten sich der freiheitlich-demokratischen Grundordnung.“ Es liege daher im Interesse des Staates und der Gesellschaft, das Berufsbeamtentum zu schützen. „Angriffe auf das Berufsbeamtentum konterkarieren die täglichen Anstrengungen unserer Kolleginnen und Kollegen, das Land am Laufen zu halten“, machte Geyer deutlich. „Darüber hinaus garantiert das Berufsbeamtentum durch die Streikfreiheit, dass die Daseinsfürsorge ohne Unterbrechung aufrechterhalten werden kann.“

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Verband schlägt Alarm

SAARBRÜCKEN 22.04. 2026Förderschulen existieren als besondere Einrichtungen, um Schülerinnen und Schülern mit speziellen Bedarfen besser als an Regelschulen unterstützen zu können. Was aber, wenn Förderschulen dieser Kinder und Jugendlichen nicht mehr Herr werden? Der Verband Reale Bildung Saarland schlägt jetzt Alarm. Die Schülerschaft im Schwerpunkt Geistige Entwicklung habe sich „sowohl in der Quantität, aber auch in der Qualität“ deutlich verändert, erklärt die Vorsitzende Karen Claassen. Gewalt gegenüber Lehrkräften sei auch hier zunehmend ein Thema. Kinder mit ADHS zeigen öfter auffälliges Verhalten. (Symbolfoto). Foto: Shutterstock Die Lage erscheint zunehmend explosiv. „Die Schülerschaft an Förderschulen mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert. Die aktuellen Rahmenbedingungen tragen dieser Entwicklung nicht ausreichend Rechnung“, so heißt es in einer Stellungnahme des Verbands Reale Bildung (VRB) Saarland, der auch Lehrkräfte an Förderschulen vertritt. Mit Blick auf aktuelle Meldungen, wonach die Gewalt gegenüber Lehrkräften in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen ist, weist Verbandsvorsitzende Karen Claassen darauf hin, dass „auch an den Förderschulen Geistige Entwicklung eine vermehrte Gewalt zu beobachten“ sei und sich die Schülerklientel „sowohl in der Quantität, aber auch in der Qualität“ verändert habe und weiter verändere. Eine zentrale Ursache sieht der Verband in „komplexen Beeinträchtigungen“, die zu „immer herausfordernden Situationen für die Lehrkräfte“ führten. „Selbst- oder fremdgefährdendes Verhalten, Weglauftendenzen, extrem lautes Lautieren oder Schreien über eine längere Zeit“ Bundesweite Daten verweisen auf die wachsende Bedeutung dieses Förderschwerpunkts. Nach Angaben der Kultusministerkonferenz ist die Förderquote im Bereich geistige Entwicklung von 0,6 Prozent im Jahr 1996 auf 1,4 Prozent im Jahr 2023 gestiegen. Damit hat sich der Anteil mehr als verdoppelt. Wie sich diese Entwicklung im Schulalltag niederschlägt, beschreibt der Verband ausführlich. Förderschulen würden „zunehmend Bildungsorte für Schülerinnen und Schüler mit komplexen und vielfach unklaren Unterstützungsbedarfen“. Lehrkräfte berichteten dabei von „einer starken Zunahme von Kindern und Jugendlichen aus dem Autismus-Spektrum“ sowie von „steigenden Zahlen an Schülerinnen und Schülern mit herausforderndem Verhalten“. Konkret genannt werden „selbst- oder fremdgefährdendes Verhalten, Weglauftendenzen, extrem lautes Lautieren oder Schreien über eine längere Zeit“. Hinzu komme eine Verdichtung unterschiedlicher Problemlagen. In der Stellungnahme ist von „Schülerinnen und Schülern mit komplexen Mehrfachbehinderungen, schweren Verhaltensauffälligkeiten, psychischen Belastungen, Traumafolgestörungen sowie hohem Pflege- und Unterstützungsbedarf“ die Rede. Gleichzeitig wachse der psychosoziale Unterstützungsbedarf ebenso wie die sprachliche und kulturelle Diversität. Wirkungsvolle Nachdenkaufgaben für Klassenrowdys Arbeitsblätter/Kopiervorlagen zur Reaktion auf Regelverstöße in den Klassen 1-4 Schnell einsetzbare Aufgaben für Klassenrowdys, mit wertvollen Lehrerhinweisen Klassenrowdys erschweren oft ein gemeinsames, effektives Lernen und ein friedliches Zusammenleben oder Machen dies schier unmöglich. Wir alle kennen sie: Sie lachen andere Kinder aus, beleidigen, schlagen oder piesacken sie. Sie zeigen keinerlei Manieren, verschmutzen oder zerstören Schuleigentum oder Schulmaterialien. Die Arbeitsblätter in diesem PDF-Download regen die Klassenrowdys auf kreative Weise dazu an, ihr Fehlverhalten zu reflektieren. Dank unterschiedlicher Kompetenzstufen lassen sich die Materialien differenziert und individuell einsetzen. Lehrkräfte erhalten Anregungen, um auf die Herausforderungen im Unterricht präventiv wirkungsvoll eingehen zu können. Ihnen steht mit dem Download ein Pool an methodisch vielfältigen Arbeitsblättern zur Verfügung, mit denen das Kind auf differenzierte und kreative Weise Fehlverhalten nachhaltig reflektieren kann. Die Aufgabenstellungen bewegen sich auf unterschiedlichen Kompetenzstufen und sind daher differenziert und individuell einsetzbar. Auch Kopiervorlagen für die Schülerakte sind enthalten. Verbandsvorsitzende Claassen beschreibt auch die Folgen für die Arbeit in den Schulen. Die Entwicklung führe zu „einer steigenden emotionalen, physischen und körperlichen Belastung“ bei Lehrerinnen und Lehrern, die wiederum „zu erheblichen krankheitsbedingten Ausfällen und damit zu einer noch höheren Belastung der weiteren Lehrkräfte“ führe. Zudem komme es zu „einer erheblichen Rollenverschiebung der Lehrkräfte“ sowie zu „einer massiven Ausweitung von Kooperations- und Koordinationsaufgaben“. Im Gesamtsystem übernehmen Förderschulen nach Darstellung des VRB zunehmend eine Auffangfunktion. Sie würden „immer häufiger zur ersten Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche, die im Regelsystem oder in anderen Förderschwerpunkten keine adäquate Förderung erfahren haben“. Vor diesem Hintergrund richtet sich der Blick des Verbands auf die strukturellen Bedingungen. Die besondere Zusammensetzung der Schülerschaft erfordere „einen besonderen Zugang“, der jedoch „immer mehr Ressourcen in Personal und Räumlichkeiten“ notwendig mache. Gleichzeitig fehlten „viel zu kleine Räumlichkeiten und vor allem zu wenige, um Situationen auch zu entzerren“. Daraus leitet der Verband eine klare Forderung ab: Es brauche „dringend eine Investition, um dem Bildungsauftrag auch weiterhin gerecht werden zu können“. Quelle: News4teachers 

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Lob des Klassenunterrichts

Als der französische Schriftsteller Albert Camus für sein erzählerisches, dramaturgisches, philosophisches und publizistisches Gesamtwerk den Literaturnobelpreis zugesprochen bekam, musste er unwillkürlich an seinen ersten Lehrer in der algerischen Volksschule zurückdenken – und schrieb ihm kurze Zeit später in einem Brief: »Ohne Sie, ohne Ihre liebevolle Hand, die Sie dem armen kleinen Kind, das ich war, gereicht haben, ohne Ihre Unterweisung und Ihr Beispiel wäre nichts von alledem geschehen. Ich mache um diese Art Ehrung nicht viel Aufhebens. Aber diese ist zumindest eine Gelegenheit, Ihnen zu sagen, was Sie für mich waren und noch immer sind, und um Ihnen zu versichern, dass Ihre Mühen, die Arbeit und die Großherzigkeit, die Sie eingesetzt haben, immer lebendig sind bei Ihrem kleinen Zöglinge, der trotz seines Alters nicht aufgehört hat, Ihr dankbarer Schüler zu sein.« Was mag das für ein Lehrer gewesen sein, den der berühmt Gewordene derart ehrte? Entnommen: GWB-Flugschrift 3

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Alarmsignale nicht länger ignorieren!

Das Schulbarometer 2026 zeigt eine deutliche Zunahme psychischer Belastungen bei Kindern und Jugendlichen. Für unseren Lehrkräfteverband ergibt sich aus den Befunden ein klarer Handlungsauftrag an die Politik. Die aktuellen Ergebnisse des Deutschen Schulbarometers 2026 zeigen eine erschreckende Entwicklung: Erstmals seit der Corona-Pandemie nimmt der Anteil der Kinder und Jugendlichen mit psychischen Auffälligkeiten wieder zu. Es ist, auch für die IVL, klar: Die Politik darf dieses Alarmsignal nicht länger ignorieren. „Die Zahlen sind ein schriller Weckruf. Schule ist nicht nur Lernort, sondern auch Lebensraum – und dieser Lebensraum gerät für viele junge Menschen zunehmend unter Druck“, erklärt Ralf Neugschwender, Vorsitzender unseres Verbandes. Schule hat einen entscheidenden Einfluss auf das Wohlbefinden von Schülerinnen und Schülern. Gute Beziehungen zu Lehrkräften, ein positives Klassenklima und qualitativ hochwertiger Unterricht wirken stabilisierend und stärkend. Daraus ergibt sich ein klarer Handlungsauftrag an die Bildungspolitik in Bund und Ländern. „Lehrkräfte leisten täglich Enormes, aber sie stoßen immer häufiger an ihre Grenzen“, mahnt Neugschwender. „Wer von Schulen erwartet, dass sie sowohl Bildungserfolg sichern als auch psychische Stabilität fördern, muss ihnen auch die notwendigen Ressourcen zur Verfügung stellen. Denn Beziehungsarbeit braucht Zeit.“ Wir fordert deshalb: eine deutlich bessere personelle Ausstattung mit Schulpsychologinnen und Schulpsychologen, mehr zeitliche Ressourcen für pädagogische Arbeit, kleinere Klassen, um individuelle Förderung und persönliche Entwicklung tatsächlich zu ermöglichen. „Beziehungsarbeit ist kein Schlagwort, sondern eine Frage der Rahmenbedingungen“, betont Neugschwender. „Wir wissen längst, was gute Schule ausmacht. Jetzt geht es darum, die richtigen Konsequenzen zu ziehen. Jede weitere Verzögerung geht zulasten der Kinder und Jugendlichen aber auch zu Lasten der Lehrkräfte in unserem Land.“

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Die Bildungsgrätsche – Anspruch und Wirklichkeit

Versprechen und Wirklichkeit der BildungssteuerungSeit dem „PISA-Schock“ erlebt das deutsche Schulsystem und ähnlich das in Österreich und der Schweiz einen bildungspolitischen Aktionismus. Jede neue Maßnahme versprach Aufbruch: mehr Effizienz durch Steuerung, mehr Evidenz durch Daten, besseren Unterricht durch Kompetenzmodelle, digitale Modernisierung, individuellere Förderung und selbstgesteuertes Lernen. Manches davon klang verheißungsvoll, einiges vielleicht sogar plausibel. Doch der Blick in die Klassenzimmer erzählt eine andere Geschichte. Was als Modernisierung gedacht war, hat nicht zu besseren Leistungen geführt – ganz im Gegenteil. Die Interventionen waren insofern erfolgreich, als gerade die neuen Steuerungsinstrumente ihr Scheitern in der schulischen Wirklichkeit empirisch dokumentieren: Die Leistungen der Schülerinnen und Schüler haben sich nicht verbessert, sondern im Gegenteil massiv verschlechtert. Gleichzeitig wächst der Schatten der Nebenfolgen. Lehrkräfte berichten von einer Realität, in der Pädagogik allzu oft hinter Formularen verschwindet, in der Rechenschaftslegung Zeit frisst und Bürokratie Energie bindet. Zwischen ambitionierten Programmen und dem, was in den Schulen tatsächlich möglich ist, klafft eine Lücke, deren Bewältigung viele als Grätsche empfinden – als tägliche Spannung zwischen bildungspolitischem Wunschdenken und schulischer Wirklichkeit. Zwar liegen die Ursachen auch in allgemeinen gesellschaftlichen Entwicklungen und nicht allein bei der Bildungspolitik, jedoch ist es notwendig, die großen „Verheißungen“ der vergangenen Jahre mit den Erfahrungen jener zu konfrontieren, die das System Tag für Tag tragen. Die Tagung der Gesellschaft für Bildung und Wissen (GBW) geht diesen Bruchlinien nach: jener zwischen bürokratischer Steuerung und schulischem Alltag, zwischen empirischer Vermessung und pädagogischer Urteilskraft, zwischen visionären Reformnarrativen und dem Hier und Jetzt im Klassenzimmer. Eine Tagung, die nicht auf schnelle Lösungen setzt, sondern auf Klarheit – und auf die Frage, wie Bildung gelingen kann, wenn man die Widersprüche endlich ernst nimmt. Es kommt jetzt darauf an, dass nicht mehr bildungspolitisches Wunschdenken die erziehungswissenschaftlichen Diskurse bestimmt; im Zentrum müssen die Herausforderungen der Praxis stehen. Wer dauernd vom Fortschritt in der Pädagogik redet, hat wenig von ihr verstanden.  

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Frühlingserwachen bei der Landesregierung

Einige haben es befürchtet, viele haben weggeschaut und andere haben es schlichtweg nicht für realistisch gehalten – doch der dbb schleswig-holstein hat viele Jahre dafür gekämpft: Die Besoldung der Beamtinnen und Beamten muss erhöht werden. Infolge der lang erwarteten Grundsatzentscheidung des Bundesverfassungsgerichtes zur amtsangemessenen Alimentation bleibt der Landesregierung allerdings auch nichts anderes übrig. Ein Plus für den dbb-sh, der als gewerkschaftliche Vertretung nach Vorne gegangen ist. Die IVL-SH ist Fachgewerkschaft des dbb-sh.

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Trotz Minusgrade IVL bei der Demo

Tarifbeschäftigte des Landes sowie Beamtinnen und Beamte des Landes und der Kommunen haben am 07. Januar im Kieler Regierungsviertel Fortschritte in der laufenden Einkommensrunde gefordert. Die über 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben bei minus 2 Grad Celsius mit einer Menschenkette „Zumutungen am laufenden Band“ illustriert. Bei der anschließenden Kundgebung sagte dbb Landesbundvorsitzender Kai Tellkamp, der auch der Verhandlungskommission in Potsdam angehört: „Wir erwarten ein faires Angebot an die Gewerkschaften in der zweiten Verhandlungsrunde. Wir sind bereit, den Druck zu erhöhen, wenn wir dazu gezwungen werden! Keine Haushaltssanierung auf dem Rücken der Beschäftigten!“ An der vom dbb sh organisierten Aktion waren schwerpunktmäßig die VDStra und die DStG beteiligt. Ergänzend waren die DPolG, der BSBD, die DJG der BDR, der VLBS, der PhV, die IVL, der VBE, die GdS und die komba mit Delegationen vertreten. Damit wurde bereits deutlich, dass es dem dbb gleichermaßen um Tarifbeschäftigte und um Beamten geht. Die Einkommensrunde sei erst dann beendet, wenn ein durchgesetzter Tarifabschluss auch auf die Beamten übertragen wurde.

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Die Landesregierung macht erste Zugeständnisse

Die schleswig-holsteinische Finanzministerin Dr. Silke Schneider hat gegenüber dem Finanzausschuss des Landtages und gegenüber dem dbb schleswig-holstein das geplante Vorgehen zur Herbeiführung einer verfassungskonformen Besoldung dargelegt. Danach sollen alle bestehenden und künftigen Vorgaben des Bundesverfassungsgerichtes umgesetzt werden, was ab dem Jahr 2025 antragsunabhängig erfolgen soll. „Die Umsetzung der höchstrichterlichen Vorgaben ist allerdings kein Entgegenkommen, sondern eine rechtsstaatliche Selbstverständlichkeit“, so dbb Landesbundvorsitzender Kai Tellkamp.(Mitgliederinfo: Logging auf Zukunftsnetzwerk https://ivl-sh.zn-d.de/)

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Bundesverfassungsgericht zur amtsangemessenen Alimentation

Besoldungsentscheidung des Bundesverfassungsgerichtes:Landespolitik kann Korrekturbedarf nicht mehr ignorieren, die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes zur Beamtenbesoldung bezieht sich zwar auf die Berliner Besoldung. Sie wurde aber bewusst als Grundsatzentscheidung ausgestaltet, die auch für Schleswig-Holstein relevant ist. „Der Landespolitik wird erneut aufgezeigt, dass sie sich auf dünnes Eis begeben hat und eine Haushaltskonsolidierung auf dem Rücken der Beamten nicht möglich ist“, so dbb Landesbundvorsitzender Kai Tellkamp. (Mehr im Zukunftsnetzwerk nur für IVL-Mitglieder)

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