Harro Rhenius

Sozioökonomische Bildungsgerechtigkeit?

In den „Husumer Nachrichten“ war heute (15. September 2026 zu lesen – Bildung: Der Norden ist Mittelmaß. Das erstaunliche an diesem Artikel ist nicht die Wortwahl, sondern die Tatsache, dass nunmehr seit Jahrzehnten die Schulbildung in unserem Land nur einen Trend kennt, nach unten. Immer wieder haben wir darauf aufmerksam gemacht und warnend die Finger gehoben. Geschehen ist nichts. Vielmehr wurden Argumente aus den Kästchen geholt, die längst widerlegt wurden, so auch die Mär von der sozioökonomischen Bildungsungerechtigkeit. Da kann ich in den Husumer Nachrichten lesen:“ Damit sich Bildungswege vom Elternhaus lösen, sei der Zugang zu guter Bildung in Kita und Schule der Schlüssel.“ Was ist diese Aussage für ein Käse! Bildung darf sich nicht vom Elternhaus lösen, denn hier liegt die Quelle der Bildung. Eltern dürfen, mit Blick auf die Zukunft ihrer Kinder, nicht aus der Verantwortung entlassen werden.Mehr unter IVL-SH Magazin 2-26

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Was bieten wir der jungen Generation ?

Das Thema „Junge Generation“ läuft momentan durch Presse und Parteidiskussion und ist nicht nur Teil der Diskussion der Veranstaltung der CDU-Jugend. Auch die Jugendorganisation der SPD kann und darf sich dieser Diskussion nicht entziehen. Jugend, das bedeutet aber auch Bildung. Bildung ist aber nicht PISA. Die Stellungnahme von Professor Lankau von der GBW macht deutlich, was PISA bedeutet. PISA ist integrativer Bestandteil der Lobby-Organisation OECD. Die Organisation bestimmt Unterrichtsinhalte und liefert auch gleich das Unterrichtsmaterial. Wer wissen will, wie ungeniert Wirtschaftsunternehmen Einfluss nehmen auf Bildungseinrichtungen weltweit, sollte einen Blick auf die Lobbyarbeit der OECD werfen. Diese Wirtschaftsorganisation bestimmt zunehmend, was unterrichtet wird, weil es in den von ihnen inszenierten PISA-Tests abgeprüft wird. Dazu gehört auch die sogenannte „Künstliche Intelligenz“ (KI), obwohl schon heute in immer mehr Studien sich zeigt, dass KI in Schulen mehr schadet als nutzt. OECD bestimmt Unterrichtsinhalte zu KI … Die OECD  = Organisation for Economic Cooperation and Development; dt.: Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

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Schulleitungsstudie 2026

Die neue Cornelsen-Schulleitungsstudie 2026 „Zwischen Überlastung und Aufbruch“ zeigt einen Widerspruch, der die Bildungspolitik seit Jahren begleitet: Schulen sollen sich verändern, innovativer werden und zusätzliche Aufgaben übernehmen – gleichzeitig fehlen vielerorts Zeit, Personal und verlässliche Strukturen für genau diese Veränderungen. Die Studie basiert auf einer bundesweiten Befragung von Schulleitungen. Die Zahlen zeichnen ein deutliches Bild: 94 Prozent berichten von stetig wachsenden Aufgaben ohne ausreichende Entlastung, 83 Prozent fühlen sich durch Bürokratie ausgebremst. Gleichzeitig sollen Schulleitungen Ganztag, Startchancen, Digitalisierung, Personalentwicklung und Schulentwicklung voranbringen – und nebenbei den täglichen Krisenmodus bewältigen. Dahinter steht eine grundsätzliche Frage: Wofür soll Schulleitung eigentlich Zeit haben? Schulleitungen sollen heute Teams führen, Unterrichtsentwicklung organisieren, Eltern einbinden, Förderprogramme umsetzen und ihre Schulen strategisch weiterentwickeln. Zugleich wächst der Anteil administrativer Aufgaben. Die Folge: Gerade diejenigen, die Veränderung gestalten sollen, werden durch die Organisation dieser Veränderung gebunden.Quelle: nes4teachers,de  

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Besuch – SuedLink

Liebe Interessenten und Mitglieder, Wir haben die Besichtigung für Südlink organisiert! SuedLink (auch SüdLink oder Südlink) ist die Bezeichnung einer im Rahmen des Netzentwicklungsplans Strom der Bundesrepublik Deutschland von den Übertragungsnetzbetreibern Tennet TSO und TransnetBW geplanten Trasse von Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungs-Leitungen (HGÜ-Leitungen). Zwei parallellaufende Leitungen sollen über eine Strecke von rund 700 km vorrangig die im Norden der Bundesrepublik aus Windkraft gewonnene elektrische Energie nach Süddeutschland transportieren und dabei eine Leistung von insgesamt 4 Gigawatt übertragen können.[1] 2028 soll SuedLink in Betrieb gehen. Wir können kommen: Do, 8.10., 16 Uhr nach Wewelsfleth (Navi-Daten werden nachgereicht). Viele Grüße Stephanie Geschke Bitte unbedingt anmelden

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Gemeinsam für die IVL

Vorankündigung Die diesjährige Landesvertreterversammlung  und der Bildungskongress 2026 der IVL-SH finden am:12. November 2026, in Nortorf im „Alten Landkrug, Große Mühlenstraße 13“ statt. Einladungen an die Mitglieder als Delegierte an der Versammlung teilzunehmen sind über die Bezirke ergangen. Gesonderte Einladung werden rechtzeitig noch versandt. Nehmen Sie teil an den Kontakten und Gesprächen. Am Vormittag: Mitgliederversammlung (Dienstbefreiung möglich)Am Nachmittag: Gastredner Prof. Dr. Carl Bossard aus Zug/Schweiz „Einsam oder gemeinsam – Anspruch und Wirklichkeit des selbstgesteuerten Lernens“

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Noch ein Bildungsschock?

Die Ergebnisse von PISA 2025, die am 08. 09.2026 veröffentlicht wurden, sind zweifellos für unser Land tatsächlich alarmierend. Allerdings ist eine wichtige Einordnung nötig: Deutschland liegt nicht weit unter dem OECD-Durchschnitt, sondern ungefähr auf diesem Niveau. Das Problem ist vor allem, dass die deutschen Leistungen so niedrig sind wie noch nie seit Beginn der PISA-Studien und der Abwärtstrend seit etwa einem Jahrzehnt anhält. Wie aber ist dieses eizuordnen.? Wir haben Prof. Rolf Lankau (Professor für Digitaldesign, Mediengestaltung und -theorie an der HS Offenburg) gefragt. Er führt dazu aus:“ OECD bestimmt Unterrichtsinhalte zu KI … und liefert auch gleich das Unterrichtsmaterial Wer wissen will, wie ungeniert Wirtschaftsunternehmen Einfluss nehmen auf Bildungseinrichtungen weltweit, sollte einen Blick auf die Lobbyarbeit der OECD werfen. Diese Wirtschaftsorganisation bestimmt zunehmend, was unterrichtet wird, weil es in den von ihnen inszenierten PISA-Tests abgeprüft wird. Dazu gehört ab 2029 die sogenannte „Künstliche Intelligenz“ (KI), obwohl sich schon heute in immer mehr Studien zeigt, dass KI in Schulen mehr schadet als nutzt.“ Download des Beitrages

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Gesetz zur Verbesserung der Startchancen von Kindern

Berlin 02.09.2026  Mit dem Startchancen- und -Qualitätsentwicklungsgesetz möchte das Bundesbildungsministerium bundesweite Qualitätsstandards für Kindertagesbetreuung einführen und Entwicklungs- und Bildungschancen von Kindern verbessern. Frühkindliche Erziehung, Bildung und Betreuung in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege unterstützt Kinder dabei, sich zu einer selbstbestimmten, eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu entwickeln. Sie beeinflusst maßgeblich die Startchancen von Kindern, befördert eine erfolgreiche Bildungsbiografie und legt wichtige Grundlagen für den weiteren Lebensweg.  Die Startchancen von Kindern hängen noch immer vom sozialen Hintergrund ab. Studien zeigen, dass Leistungsunterschiede sich größtenteils schon vor Schuleintritt entwickeln. Bildungsungleichheit lässt sich daher durch frühkindliche Förderung am effektivsten bekämpfen. Eine bundesweit qualitativ hochwertige Erziehung, Bildung und Betreuung trägt auch zur Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse für das Aufwachsen von Kindern, zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf und damit zum volkswirtschaftliche Wachstum bei.  Mit dem Gesetz zur Verbesserung der Startchancen von Kindern und zur Qualitätsentwicklung in der Kindertagesbetreuung (Startchancen- und -Qualitätsentwicklungsgesetz) sollen bundesweite Qualitätsstandards eingeführt werden – mit Fokus auf die Erhebung des Sprach- und Entwicklungsstands und die anschließende Förderung bei festgestelltem Bedarf, den Übergang von der Kindertagesbetreuung in die Schule und die gezielte Unterstützung von Kindertageseinrichtungen in herausfordernden Lagen. Damit soll ein zentraler Beitrag für bessere Startchancen von Kindern und eine qualitativ hochwertige frühkindliche Erziehung, Bildung und Betreuung in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege geleistet werden. Am 2. September 2026 hat die Bundesregierung den Entwurf des Startchancen- und -Qualitätsentwicklungsgesetzes beschlossen.  Die IVL-SH begrüßt ausdrücklich die Aktion des Ministerium. Seit Jahren hat die IVL-SH in Schleswig-Holstein die jeweiligen Ministerinnen aufgefordert, aktiv zu werden. Nunmehr hat Frau Prien nun gehandelt.(Presserklärung Bundesbildungsministerium)

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Ein funktionierende Staat fällt nicht vom Himmel

Mit Blick auf die anstehende Landtagswahl in Sachsen-Anhalt erklärte Volker Geyer aus Anlaß 35 Jahre dbb in Sachsen-Anhalt: „Ich habe mich schon sehr gewundert, dass der Spitzenkandidat der AfD in einem Interview angekündigt hat, 150 bis 200 Beamte im Falle eines Regierungswechsels auszutauschen. Nur politische Beamte können in den einstweiligen Ruhestand versetzt werden. Das sind in Sachsen-Anhalt genau 19. Nicht 150 oder 200. Alles andere wäre ein Verstoß gegen Recht und Gesetz.“ Geyer erwarte von jeder Regierung unabhängig von welcher Partei sie geführt wird, dass sie sich an Recht und Gesetz hält. Geyer weiter: „Wer dieses Fundament verlässt, wird unseren entschiedenen Widerstand erleben. Unser Grundgesetz ist Ausdruck einer geglückten Ordnung und ein klarer rechtsstaatlicher Gegenentwurf zu Gewaltherrschaft und Diktatur.“ Die Fundamente des Staatswesens lassen sich nicht beliebig austauschen. Die IVL-SH schließt sich voll inhaltlich dem angekündigten Widerstand an.    

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Abordnung Plus

Abordnung Plus: Nachwuchslehrkräfte kehren SH den Rücken Stand: 25.07.2026 Seit einem Halbjahr ist „Abordnung Plus“ in Kraft. Die Maßnahme soll Lehrkräfte regional besser verteilen. Doch bei vielen Berufseinsteigern sorgt sie für Frust – manche kehren dem Land den Rücken. Drei Jahre Abordnung für lebenslange Verbeamtung – ein guter Deal? Die Maßnahme „Abordnung Plus“ gilt seit Februar 2025. Das Problem, dem sie entgegenwirken soll, liegt auf der Hand: Schleswig-Holstein hat nahezu überall zu wenige Lehrkräfte, doch in manchen Regionen wie Pinneberg, Segeberg oder Herzogtum Lauenburg ist der Mangel besonders groß. Bildungsministerin Dorit Stenke (CDU) hält die von ihrer Vorgängerin Karin Prien (CDU) eingeführte Regelung deshalb für den richtigen Anreiz: Wer zuvor drei Jahre an einer Schule mit höherem Bedarf unterrichtet, darf an eine beliebte Schule seiner Wahl. Wir haben in allen Regionen Kinder und Jugendliche, die zur Schule gehen wollen und die gute Lehrkräfte brauchen. Dorit Stenke (CDU), Bildungsministerin

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28. Oktober 2026 Personalratsschulung nicht nur für Mitglieder

Liebe Kolleginnen und Kollegen, hiermit laden wir Sie herzlich zu unserer Personalratsschulung ein. Termin: 28. Oktober 2026Uhrzeit: 09:30 Uhr – 15:30 UhrOrt: Nortorf,  Hotel Restaurant „Alter Landkrug“Mühlenstraße 13  (Parkmöglichkeiten hinter dem Haus) Im Rahmen der Schulung werden wir uns mit den Aufgaben, Rechten und Pflichten des Personalrats sowie aktuellen personalvertretungsrechtlichen Themen und der BEM-Problematik beschäftigen. Die Veranstaltung bietet zudem Gelegenheit zum Austausch und zur Klärung praktischer Fragestellungen aus dem Arbeitsalltag. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und bitten um eine kurze Rückmeldung bis zum 19. Oktober, ob und mit wieviel Personen Sie teilnehmen werden.Programm bitte hier  herunterladen

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