Rechtsschutz und Pflegegrad

Wer Leistungen aus der Pflegekassen benötigt, muss einen Antrag stellen. Dieser Antrag wird bei der zuständigen Pflegekasse gestellt.

Niemand von uns kann sich dem Thema "Pflegebedürftigkeit" entziehen. Pflegebedürftigkeit kann jeden treffen. Sei es nach einem Schlaganfall oder - was besonders schlimm ist - schleichend.

Plötzlich steht man selber oder die Angehörigen vor einem Problem. Wichtig ist zu wissen, wenn der Fall eintritt oder eingetreten ist, wie man sich zu verhalten hat.

Wer einen Antrag stellt, muss mindestens zwei Jahre innerhalb der vergangenen zehn Jahre in die soziale Pflegeversicherung eingezahlt haben. Das kann entweder eine gesetzliche Pflegekasse oder – bei Beamten, Soldaten, Ärzten oder Richtern – eine private Pflichtversicherung sein.

Der Antrag ist bei der der Pflegekasse zu stellen zu der der Pflegebedürftige gehört. Das ist in der Regel seine Krankenkasse. Um die Pflegebedürftigkeit einzuschätzen, wird in sechs Lebensbereichen - den sogenannten Modulen - der Grad der Selbständigkeit eingeschätzt, also das Ausmaß, in dem die pflegebedürftige Person sich noch selbst ohne fremde Hilfe oder unter Nutzung von Hilfsmitteln versorgen kann.

Die Einschätzung der Pflegebedürftigkeit ist in vielen Fällen ein Streit- und Auslegungspunkt geworden und beschäftigt in zunehmenden Maße die Gerichte. Das besondere Procedere zur Erlangung des Rechtschutzes ist einzuhalten.

Unsere zuständige Fachreferentin hilft Ihnen und berät Sie, wenden Sie sich bei Fragen an sie. Wie kommen Sie zu Ihrem Rechtschjutz?

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