aktuelle Themen


Logo IVL 90Die perfiden Pläne der AfD im Lande
LN vom 10.10.2018

Es handelt sich um eine Veröffentlichung der "Lübecker Nachrichten", die wir hier zur Kenntnis geben wollen. Zeigen Sie der AfD die "rote" Karte. "Wir wollen keine STASI-Methoden" so Grete Rhenius, die Landesvorsitzende der IVL.

http://www.ln-online.de/Nachrichten/Norddeutschland/Lehrerverbaende-und-Politiker-protestieren-gegen-AfD-Plaene-fuer-einen-Internet-Pranger-fuer-vermeintlich-AfD-kritische-Lehrer


Logo IVL 90Absurder Erlass: 8-Jährige werden zum schlechten Ausfall von Klassenarbeiten gehört
29.08.2018

Mit Unverständnis reagierte die Vorsitzende der Interessenvertretung der Lehrkräfte in Schleswig-Holstein, Grete Rhenius, auf eine Bestimmung in einem Erlass über Leistungsnachweise in der Primar- und Sekundarstufe vom 03. Mai 2018. Nach dieser sollen zukünftig bei einem schlecht ausgefallenen Leistungsnachweis mit mehr als einem Drittel mangelhafter oder ungenügender Leistungen neben der Lehrkraft ab der Klassenstufe 3 auch die Klassensprecher vom Schulleiter gehört werden, bevor dieser über die Genehmigung entscheidet. 

„Es ist ausgeschlossen, dass Klassensprecher ab 8 Jahren als Beteiligte, die möglicherweise selbst keine ausreichende Leistung erreicht haben, angemessen das Zustandekommen einer schlechten Klassenleistung reflektieren können“, erklärte Grete Rhenius.

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Logo IVL"Unterrichtsausfall" das Unwort des Jahres 2018?
14.08.2018

Noch hat die Schule in unserem Lande nicht begonnen, da trumpfen die Medien schon mit dem Thema „Unterrichtsausfall“.

„Die Schönfärberei des Unterrichtsausfalls an den Schulen muss endlich einer glaubwürdigen und nachvollziehbaren Ehrlichkeit weichen“, so die IVL-Vorsitzende Grete Rhenius. „Es kann nicht sein, dass z.B. Vertretungsunterricht durch eine fachfremde Lehrkraft als durchgeführter Unterricht klassifiziert wird“.

Gerade die Schulaufsichtsorgane sind Meister beim Kaschieren und Verbergen von Unterrichtsausfall.

Das Portal „Fehlstunden-sh.de“ führt ca. 30.200 Fehlstunden im Zeitraum von März 2013 bis heute auf. Auch die IVL unterstützt dieses Portal, das von politischen Kräften als sicherlich „populistisch“ eingestuft wird.

Es macht aber deutlich, dass Ideen, die umsetzbar und konstruktiv sind, gefragt sind, um der Entwicklung des Ausfalls von Unterricht an unseren Schulen Einhalt zu gebieten. „Es geht um die Zukunft unseres Landes“, so Rhenius.

 

Logo IVL 90Über 100 freie Planstellen im Land können nicht besetzt werden
28.06.2018

Allein im Kreis Dithmarschen z.B. können 56 Planstellen an den Schulen nicht besetzt werden. Woran liegt das? Ist Dithmarschen für angehende Lehrer unaktraktiv? Sind Kiel und Flensburg attraktivere Standorte für "Beginner"?

In einem Gespräch, das die Landesvorsitzende Grete Rhenius, unlängst mit einem "Headhunter" führte, machte dieser deutlich, dass bei heutigen Stellenbewerbern vor allem das bekannte Umfeld, also Freunde, Bekannte, Lebensgefühl und Familie wichtiger sei als Einkommen und Karrierechancen.

Ist das auch der Grund, warum Lehrerinnen und Lehrer nach Ihrem Referendariat lieber stellenlos in Bayern bleiben, als sich in andere Bundesländer zu bewerben?

In einer beispiellosen Kampagne wirbt das Bildungsministerium in Mecklenburg-Vorpommern um Lehrer.  Engagiert und innovativ ist diese Werbung. Vorallem  in Bayern wird mit dem Meer geworben.

Warum herrscht bei uns, im Land zwischen zwei Meeren, bei der Anwerbung von Lehrern Einfaltslosigkeit und Langeweile?

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logo dbbDer dbb beamtenbund und tarifunion hat die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum beamtenrechtlichen Streikverbot ausdrücklich begrüßt. Beamtenstatus und Streikrecht sind grundsätzlich nicht miteinander vereinbar, urteilte der Zweite Senat des Gerichts unter Vorsitz von Präsident Prof. Dr. Andreas Voßkuhle am 12. Juni 2018 in Karlsruhe.
12.06.2018

„Mit seiner Entscheidung hat das oberste deutsche Gericht unsere Rechtsauffassung zum Beamtenstatus einhundertprozentig bestätigt“, sagte der dbb Bundesvorsitzende Ulrich Silberbach unmittelbar nach Bekanntgabe der Entscheidung in Karlsruhe. „Die Verfassung garantiert mit dem Berufsbeamtentum und seinen Grundsätzen in einem ausbalancierten Verhältnis von Rechten und Pflichten ganz bewusst einen streikfreien Raum, in dem eine ständige staatliche Aufgabenerledigung sichergestellt wird. Dazu steht der dbb uneingeschränkt. Verlässlichkeit und Neutralität der Leistungen des Staates sind in der Bundesrepublik Deutschland über den Beamtenstatus abgesichert.

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IVL zum schlechten Abschneiden bei Abschlussarbeiten: Ernüchterndes Ergebnis und dürftige Diagnose
22.04.2018

„Das Ergebnis ist ernüchternd, die Diagnose mehr als dürftig“, so kommentierte die Landesvorsitzende der Interessenvertretung der Lehrkräfte (IVL-SH), Grete Rhenius, das enttäuschende Abschneiden der schleswig-holsteinischen Schüler bei den Abschlussarbeiten zum Ersten Allgemeinbildenden (ESA) sowie zum mittleren Bildungsabschluss (MSA).

Es sei wenig hilfreich, wenn das Ministerium für die schlechten Ergebnisse ausschließlich Entwicklungen außerhalb der eigenen Zuständigkeit verantwortlich mache, wie eine mangelnde Vorbereitung durch Lehrkräfte oder die Zusammensetzung der Schülerschaft, so Grete Rhenius.

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Mehrheit der Bürger will Bildungsföderalismus abschaffen
Verband BitCom,09. März 2018 -

Die große Mehrheit der Bevölkerung spricht sich für tiefgreifende Reformen des deutschen Bildungswesens aus. Drei von vier Bürgern (73 Prozent) sind der Ansicht, dass für Bildungspolitik ausschließlich der Bund statt der Bundesländer verantwortlich sein sollte. Acht von zehn (79 Prozent) halten es in einer vernetzten Welt für nicht mehr zeitgemäß, dass jedes Bundesland ein eigenes Bildungssystem hat. Und neun von zehn (90 Prozent) meinen, dass der Bund die Möglichkeit bekommen sollte, Schulen finanziell zu unterstützen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter 1.012 Personen in Deutschland ab 16 Jahren, die der Digitalverband Bitkom in Auftrag gegeben hatte.

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Logo IVL 90Neue Landesverbände gegründet
06.06.2018

Nach eingehender Beratung und entsprechenden Vorbereitungen wurden am 05.06.2018 in Nortorf von engagierten Gründungsmitgliedern die beiden Landesverbände "Interessenvertretung der Lehrkräfte in der Hansestadt Hamburg" und die "Interessenvertretung der Lehrkräfte in Mecklenburg-Vorpommern" gegründet.

Den vorgestellten Satzungsentwürfen wurde zugestimmt. Auch eine Beitragsordnung wurde beschlossen. Als Landesvorsitzende für die IVL-HH und die IVL-MV wurde nach entsprechenden Vorschlägen einstimmig Grete Rhenius gewählt.


dbb-sh - Info & Presseerklärung
24.04.2018

Bei der Landesregierung scheint der Druck der Gewerkschaften zunehmend spürbar zu sein: Noch vor der Vorlage an den Landtag informierte sie öffentlich über ein geplantes Paket zur Änderung besoldungs- und beamtenrechtlicher Vorschriften. Der dbb, dem der Gesetzentwurf zur Stellungnahme vorliegt, sieht die Pläne im Wesentlichen positiv. Allerdings werden die grundsätzlichen "Attraktivitätsbremsen" für den öffentlichen Dienst damit noch nicht beseitigt, zudem sind bei vielen Beamtinnen und Beamten durch unglückliche vorzeitige Veröffentlichungen insbesondere hinsichtlich der Zuwendungen für Dienstjubiläen Irritationen entstanden. Deshalb nehmen wir (dbb-sh) eine Klarstellung vor.

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FORSA Umfrage zeigt: Das längere gemeinsame Lernen in der Gemeinschaftsschule ist gescheitert.
23.04.2018

Im Mittelpunkt des diesjährigen Bildungskongresses der Interessenvertretung der Lehrkräfte (IVL) stand eine vom Verband beauftragte repräsentative FORSA Umfrage zur Zufriedenheit der schleswig-holsteinischen Bevölkerung mit dem derzeitigen zweigliedrigen Schulsystem. In Anwesenheit von Bildungsministerin Prien stellten die IVL-Landesvorsitzende Grete Rhenius und der Bundesvorsitzende des Dachverbandes Deutscher Realschullehrer (VDR), Jürgen Bohm, die eindeutigen Ergebnisse vor.

Über 66 % der Befragten beurteilten das jetzige gemeinsame längere Lernen von ehemaligen Sonder-, Haupt-, und Realschülern als nicht gut im Hinblick auf die Qualität des Unterrichtes. Eine überdeutliche Mehrheit von 78 % sprach sich gegen die derzeit praktizierte automatische Versetzung auch mit mehreren mangelhaften oder ungenügenden Fächern aus.

Grete Rhenius hob besonders die überproportional hohe Ablehnung in der Altersgruppe der 30 - 44-Jährigen hervor, die sich zu 75% gegen das zweigliedrige Schulsystem und zu 84% gegen die Abschaffung des Sitzenbleibens aussprechen. „Das ist die Altersgruppe, die als Schüler oft selbst ein gegliedertes Schulsystem erlebt haben und deren Kinder nun Gemeinschaftsschüler sind. Deutlicher lässt sich nach 10 Jahren Gemeinschaftsschule in Schleswig-Holstein nicht feststellen: Diese Schulform ist nicht in der Bevölkerung angekommen und damit in ihrer jetzigen Form gescheitert“, so Rhenius. Jürgen Böhm ergänzte: „Die Ergebnisse der Umfrage überraschen mich nicht. Bundesweit verlangen Eltern vor allem qualifizierte Abschlüsse und differenzierende Schulsysteme. “

Ministerin Karin Prien (CDU) griff die IVL Vorsitzende persönlich an und bezeichnete die Studie als populistisch. Sie machte deutlich, dass sie am zweigliedrigen Schulwesen in der jetzigen Form festhalten werde. „Dass eine valide Studie eines der bundesweit renommiertesten Umfrageinstitute als populistisch verunglimpft wird, weil die Ergebnisse nicht gefallen, macht uns nachdenklich“, kommentierte Grete Rhenius den Auftritt der Ministerin.

V.i.S.d.P. IVL-SH

Dirk Meußer, Pressereferent                                                                                       Plön, 22.04.2018
Maria-Brandt-Straße 9
24306 Plön

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Logo IVL 90Wenn am Sonntag Landtagswahl wäre: Große Umfrage des NDR
20.04.2018

Nach einer Umfrage des NDR vom 20.04.2018 des Instituts "infratest imap" sind ca. 60% der Befragten mit der Schulpolitik der Landesregierung nicht oder gar nicht zufrieden. Die Umfrage des Institut "FORSA", das die IVL in Auftrag gab, landete bei 66%. Wo ist da Populismus?
Wie die Bildungsministerin, Karin Prien (CDU), der IVL-Landesvorsitzenden, Grete Rhenius, sehr persönlich vorwarf.

Im Übrigen landet unsere Bildungsministerin im Ministerranking bei der NDR-Umfrage auf Platz 17.

Überraschend ist, dass GRÜNE-Anhänger zu  65% mit der Schulpolitik unfrieden sind. Zeigt doch die Bildungspolitik des Landes eindeutig die Farbe GRÜN und die Handschrift der früheren Vorsitzenden des Bildungsausschusses.

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Logo IVL 9010 Jahre Gemeinschaftsschule in Schleswig-Holstein
18.04.2018

In Schleswig-Holstein wurde ab dem Schuljahr 2008/2009 ein neues zweigliedriges Schulsystem eingeführt. Auf die Grundschule folgt nun entweder das Gymnasium oder die Gemeinschaftsschule. In den Gemeinschaftsschulen werden nun ehemalige Sonderschüler, Hauptschüler und Realschüler gemeinsam in einer Klasse unterrichtet.

Wir wollten wissen, wie die Gemeinschaftsschule bei der Bevölkerung in unserem Land angekommen ist. Gemeinsam mit unserem Bundesverband haben wir bei dem Institut FORSA eine entsprechend Studie in Auftrag gegeben.

Das Ergebnis liegt vor. Die Studie wird auf dem Bildungskongress der IVL am 19.04. in Anwesenheit der Bildungsministerin, Karin Prien (CDU), den Mitgliedern und der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

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Logo IVL 90Aufnahmezahlen für Gemeinschaftsschulen konstant
11.04.2018

Lt. Presserklärung des Bildungsministerium vom 06.04. gibt es keinen Ansturm auf die Gymnasien im Land. Gegenüber dem Vorjahr seien ca. 500 Schülerinnen und Schüler mehr an den Gemeinschaftsschulen und Gymnasien aufgenommen worden.

23.682 Schülerinnen und Schüler wechseln im August auf die weiterführende Schule. Das sind 2,1 % mehr als 2017. Die Aufnahmezahlen an den Gemeinschaftsschulen seien konstant geblieben, so die Ministerin. Von den Fünftklässlern besuchen 46,3 % ein Gymnasium, 18,5 % besuchen eine Gemeinschaftschule mit Oberstufe und 35,2 % eine Gemeinschaftsschule.

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Logo IVLIVL zur Kritik an den Ziffernoten-Zeugnissen:
GEW und Kinderschutzbund führen eine Geisterdebatte!
27.03.2018

Die IVL reagiert mit Unverständnis auf die von GEW und Kinderschutzbund vorgebrachte Kritik an Ziffernoten in der Grundschule. Noten sind ein zuverlässiges und bewährtes Mittel zur Leistungsmessung, das Eltern wie Schülern eine eindeutige Auskunft über die Qualität der erbrachten Leistung gibt. Gerade die vorgeblich zu schützenden Schüler fühlen sich durch Noten motiviert und fordern diese auch ein.

„Man nimmt den Schülern durch oft nichtssagende Kompetenzraster die Freude an Leistung und Wettbewerb“, so die Vorsitzende Grete Rhenius.

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Logo IVLVorankündigung: Alles rund um den Ruhestand
18.03.2018

Mit der Frage „Wann gehst Du in den Ruhestand?“ sehen sich pensionsnahe Lehrerjahrgänge oftmals konfrontiert. Die Antworten fallen unterschiedlich aus. Entweder heißt es: “Ich weiß nicht so genau, wann ich gehen kann,“ oder „ich habe schon bestimmte Pläne.“

Der öffentliche Dienst bietet eine Reihe von Möglichkeiten für einen flexiblen Übergang aus dem Berufsleben.

Mit der Broschüre will die Interessenvertretung der Lehrkräfte in Schleswig-Holstein die Wege in den Ruhestand aufzeigen und den Kolleginnen und Kollegen auf diese Weise Informationen und Hilfestellungen angesichts der Vielfalt der Rechtsbestimmungen geben. Verschiedene Optionen und Modelle für den Ruhestandseintritt werden ausführlich dargestellt und erläutert. Danach schließen sich wichtige Informationen zum Ruhegehalt an.

Eine erste Information möchte ich Ihnen hiermit geben. Nachfolgend habe ich die Inhaltsangabe veröffentlicht.

Sollten Sie Interesse haben, können Sie bereits schon jetzt über unsere Geschäftsstelle ein Exemplar vorbestellen. Für Mitglieder ist die Broschüre kostenlos. Nichtmitglieder zahlen 7,50 € (incl. Versand).

Herzlichst
Ihre
Grete Rhenius
IVL-Landesvorsitzende

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Logo IVL 70Das verflixte siebente Jahr
09.03.2018

Ganze sieben Jahre sind es bald, dass sich unser Lehrerverband in "Interessenvertretung Lehrkräfte Schleswig-Holstein" umbenannte. Für unseren Verband war es schmerzhaft. Schmerzhaft auch deshalb, da man uns die Realschule gestohlen hatte und die Realschullehrerausbildung eingestampft wurde.
Ist nun alles besser geworden?
Nach einer Durchforstung der Medien kann nur eine einzige Antwort gegeben werdend, NEIN.

Noch immer träumen politische Kräfte von der idealen, der einzigen Schule. Schlafwandler soll man nicht aufwecken, es könnte ihnen schaden. Schlafwandler in der Bildungspolitik muss man aufwecken.
Wir wollen Wecker sein, wir wollen diesen realitätsfernen Träumern die Wahrheit aufzeigen, jeden Tag.
Unsere Homepage soll dieses Ziel verfolgen. Seit nunmehr bald sieben Jahren können Sie dieses an dieser Stelle feststellen.
Die "wayback machine" führt Sie in die Vergangenheit. Die IVL-SH ist in der Gegenwart angekommen und fit für die Zukunft.

 

Logo IVL 90IVL zur kritischen Zustandsbeschreibung der Kieler Schulleiter – „Klima der Angst“
05.02.2018

Mit großem Befremden musste die Interessenvertretung der Lehrkräfte in Schleswig-Holstein (IVL) zur Kenntnis nehmen, dass die mutige Zustandsbeschreibung der Schulleiter der sogenannten Brennpunktschulen in Kiel keine Unterstützung, sondern Zurechtweisungen und Drohungen seitens des Schulamtes zur Folge hatte.

Als wenig überraschend bezeichnete die IVL-Landesvorsitzende Grete Rhenius die Zustände selbst. „Nicht nur an sogenannten Brennpunktschulen haben sich die Probleme durch die Abschaffung des Leistungsprinzips und der Degradierung der Lehrer zum Lernbegleiter deutlich verschärft. Es reicht nicht aus, weitere Lehrkräfte im Rahmen eines Bildungsbonus auf Kosten anderer Schulen in diesem System zu verheizen.”

 


Logo IVLIVL zum Streikverbot für Beamte: Wer Beamte zum Streik animiert, handelt unverantwortlich!
22.01.2018

„Es ist gleich in mehrerlei Hinsicht unverantwortlich, wenn eine Gewerkschaft wie die GEW ihre verbeamteten Mitglieder zum Streik animiert und wenn dienstrechtliche Konsequenzen drohen, Rechtsschutz gewährt“, kommentiert die Landesvorsitzende der Interessenvertretung der Lehrkräfte in Schleswig-Holstein (IVL) die momentane Diskussion um das Streikverbot für Beamte.

Aus Sicht der IVL ist die Vermittlung von Schulbildung ganz eindeutig eine hoheitliche Aufgabe unseres Staatswesens. „Gerade die von der GEW so häufig geforderte ,Bildungsgerechtigkeit‘ kann doch wohl kaum durch wochenlang geschlossene Schulen erreicht werden“, so Rhenius.

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Logo IVLGemeinschaftsschule: Nach 10 Jahren Schulreform wird es Zeit für eine Qualitätsüberprüfung
03.01.2018

Die seit 2007 in Schleswig-Holstein in Gang gesetzten Schulstrukturreformen hin zu einem Zwei-Säulen-Modell haben aus Sicht der Interessenvertretung der Lehrkräfte in Schleswig-Holstein (IVL) vor allem an den Gemeinschaftsschulen erhebliche Verschleißerscheinungen beim Qualitätsstandard und bei den Lehrkräften hinterlassen.

„Deshalb kann es ein ,Laufenlassen’ nach unserer Auffassung nicht geben“, so die IVL-Landesvorsitzende Grete Rhenius, „das Versprechen nach einer besseren Bildung für alle bedarf einer Überprüfung.“

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